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Inergetix-EMDR

Inergetix-EMDR ist unser neuestes Produkt. EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

Bitte laden Sie für genauere Anleitungen unsere interaktiven Demos herunter.

(Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Demos herunterzuladen, schreiben Sie bitte eine mit Ihrer Adresse. Wir schicken Ihnen dann gerne eine kostenlose CD)

Einführung in Inergetix-EMDR vom Gründer und Direktor von Inergetix, Inc

Es freut mich, dass ich Ihnen die Gelegenheit bieten kann, sich unser neuestes Produkt Inergetix-EMDR näher anzusehen. Es ist ein wesentlicher Beitrag zu der schon großen Vielseitigkeit des CoRe-Inergetix-Systems.
Wie Sie alle schon feststellen konnten, ist das Inergetix-CoRe-System ein großartiges Hilfsmittel, wenn es darum geht, wichtige Probleme eines Patienten über die informative Auswertung von Resonanzfaktoren einzugrenzen.
Nachdem diese Resonanzen festgestellt worden sind, können Faktoren mit hohen Werten zur informativen therapeutischen Unterstützung kombiniert werden. Diese wirkt wie ein homöopathisches Heilmittel, indem die Kontrollfunktionen des Patienten auf Probleme aufmerksam gemacht werden, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.
Nach unserem Verständnis wird bei einem Trauma oder einer in der Funktion ähnlichen Erkrankung die Aufmerksamkeit in einer Situation, die nicht länger existiert, verschlossen oder erstarrt in ihr. Die Informationen sind also veraltet.
Diese Verkennungen kommen nicht nur im Extremfall eines Traumas vor, sie treten auch bei Problemen auf der energetischen, biochemischen und strukturellen Ebene auf. Wenn z. B. eine Körperhaltung über einen sehr langen Zeitraum eingenommen wird, erstarrt dadurch die Fähigkeit andere mögliche Haltungen zu erkennen. Auf der biochemischen Ebene kann eine Vergiftung oder eine Überdosis eines Nahrungsmittels die gleiche erstarrende Wirkung haben, die ein Unfall auf unsere Emotionen hat. Energien wie ein Hitzschlag können z. B. zu Lichtintoleranz führen, bis das „energetische Trauma“ gewichen ist oder, in der Sprache von EMDR, neu verarbeitet wurde.
Genau diese Fälle werden meistens als „negative Resonanzwerte“ aufgezeichnet, die anzeigen, dass der Kontrollmechanismus bestimmte Probleme eingekapselt hat. Diese Probleme werden im Allgemeinen vom Patienten nicht wahrgenommen oder sogar heftig abgestritten.
Diese „negativen Resonanzprobleme“ sind im Allgemeinen mit psychoanalytischen Mitteln nur sehr schwer zu lösen, da sie nicht wahrgenommen werden. Sie können auch mit der informativen therapeutischen Unterstützung von CoRe nur schwer angegangen werden, da die hereinkommenden Informationen reflektiert werden.
Hier ist die Kombination des Inergetix-CoRe-Systems mit dem neuen Inergetix-EMDR-Programm äußerst hilfreich. Damit kann eine andere Körperfunktion, nämlich die Augenbewegung, das informative schützende Gewahrsein sozusagen umgehen, so dass der informative Schutzwall von neuen Informationen durchdrungen werden kann.
Informationen, die hohe positive oder insbesondere hohe negative Werte aufweisen, können aus den Ergebnisseiten von Inergetix-CoRe kopiert und in das Inergetix-EMDR-Programm eingefügt werden. Dann werden sie mit Hilfe von Augenbewegungen in das Unterbewusstsein übertragen.
Diese Kombination umgeht die oft angestellten Mutmaßungen über die wirklichen Probleme in der Situation eines Patienten und kann die Heilungszeit dramatisch verkürzen. Das Inergetix-EMDR-Programm kann jedoch auch als eigenständiges Gerät eingesetzt werden, falls Sie sich noch nicht dazu entschlossen haben, das Inergetix-CoRe-System zu verwenden. Dann werden entweder die vorprogrammierten Motivationen eingesetzt oder die Probleme eingegeben, die als am wichtigsten angesehen werden.
Es muss verstanden werden, dass es nützlich sein kann, Motivationen zu verwenden, die auf die psychische oder emotionale Sphäre des Patienten abzielen. Es können jedoch auch energetische und biochemische Probleme angegangen werden, indem informative Konzepte eingebracht werden, wie z. B. Energie, Namen von Nahrungsergänzungsmitteln oder eines der über hunderttausend Konzepte, die als Ergebnis der Auswertung durch Inergetix -CoRe aufkommen können.
Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben und vergessen Sie nicht, sich die interaktiven Demos anzusehen: Mit den besten Wünschen für die Linderung von Leiden und ein Leben voller Freude

Kiran Schmidt

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) - Übersicht

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, die ursprünglich zur Linderung von Leiden im Zusammenhang mit traumatischen Erinnerungen entwickelt wurde. Eine erfolgreiche Behandlung mit EMDR hilft bei Gemütskrankheiten, formuliert negative Einstellungen neu und reduziert physiologische Erregung.

1987 beobachtete die Psychologin Dr. Francine Shapiro, dass Augenbewegungen die Intensität aufwühlender Gedanken reduzieren können. Dr. Shapiro führte wissenschaftliche Studien durch und berichtete 1989 im ‚Journal of Traumatic Stress’ Erfolge bei der Behandlung von Traumaopfern mit EMDR. Seitdem hat sich EMDR durch die Beiträge von Therapeuten und Forschern weltweit weiter entwickelt und ausgebreitet. Heute besteht EMDR aus standardisierten Protokollen, die Elemente vieler verschiedener Behandlungsansätze beinhalten.

Während einer EMDR-Sitzung richtet der Patient seine Aufmerksamkeit für kurze aufeinanderfolgende Zeiträume auf emotional aufwühlendes Material und konzentriert sich gleichzeitig auf einen äußeren Reiz. Als externer Reiz werden meist laterale vom Therapeuten geleitete Augenbewegungen verwendet, es können jedoch auch verschiedene andere Reize eingesetzt werden, wie ein leichtes Antippen mit der Hand oder Klang. Shapiro stellte die Hypothese auf, dass EMDR den Zugriff auf das traumatische Erinnerungsnetzwerk erleichtert, sodass eine bessere Informationsverarbeitung möglich ist, wobei neue Assoziationen zwischen der traumatischen Erinnerung und adaptiveren Erinnerungen oder Informationen gebildet werden. Diese neuen Assoziationen führen nach ihrer Ansicht zu einer vollständigen Informationsverarbeitung, neuem Lernen, Elimination emotionaler Störungen und der Entwicklung von kognitiven Einblicken. EMDR verwendet ein dreifaches Protokoll: Die der Störungen zugrunde liegenden Ereignisse in der Vergangenheit werden verarbeitet, wobei neue assoziative Verbindungen mit adaptiven Informationen geschaffen werden. Aktuelle Umstände, die Störungen auslösen, werden angegangen und innerliche sowie äußerliche Auslöser werden desensibilisiert. Imaginale Muster zukünftiger Ereignisse werden einbezogen, um dem Patienten beim Erlernen von Fähigkeiten zu helfen, die für adaptive Funktionstüchtigkeit erforderlich sind.

Niemand weiß, wie verschiedene Formen der Psychotherapie neurobiologisch oder im Gehirn vor sich gehen. Wir wissen jedoch, dass das Gehirn einer sehr aufgebrachten Person Informationen nicht so verarbeiten kann, wie es normalerweise der Fall ist. Ein Moment „erstarrt in der Zeit“ und die Erinnerung an ein Trauma kann genauso schlimm sein, wie das ursprüngliche Erfahren, da sich die Bilder, Geräusche, Gerüche und Gefühle nicht geändert haben. Solche Erinnerungen haben eine anhaltende negative Wirkung, da die Art und Weise beeinträchtigt wird, auf die eine Person ihre Umwelt sieht und auf die sie anderen Personen gegenüber eingestellt ist.

EMDR scheint eine direkte Auswirkung darauf zu haben, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Es wird wieder eine normale Informationsverarbeitung aufgenommen, so dass der Patient nach einer erfolgreichen EMDR-Sitzung die Bilder, Geräusche und Gefühle nicht wiedererlebt, wenn er an das Ereignis erinnert wird. Er erinnert sich noch daran, was geschehen ist, es ist aber nicht mehr so beängstigend. Viele Therapiearten haben ähnliche Ziele. EMDR scheint jedoch dem zu ähneln, was während Träumen oder REM-Schlaf natürlich geschieht. Daher kann EMDR als eine Therapie angesehen werden, die auf Physiologie beruht und Menschen helfen kann, aufwühlendes Material auf eine neue und weniger beängstigende Weise zu sehen.

Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass EMDR gleichermaßen erfolgreich für posttraumatische Belastungsstörungen (PSTD) eingesetzt werden kann. Von Therapeuten wird jedoch auch Erfolg bei der Behandlung von Panikattacken, pathologischer Trauer, dissoziativen Störungen, beunruhigenden Erinnerungen, Phobien, Schmerzerkrankungen, Essstörungen, Leistungsangst, Stressreduktion, Suchten, sexuellem und/oder körperlichem Missbrauch, Dysmorphophobie und Persönlichkeitsstörungen mithilfe von EMDR berichtet.

Dr. Shapiro entwickelte das „Accelerated Information Processing”-Modell, um die Wirkung von EMDR zu beschreiben und vorherzusagen. Vor Kurzem erweiterte sie dieses dann zum 'Adaptive Information Processing (AIP)-Modell', um umfangreichere Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Laut ihrer Theorie haben Menschen ein inhärentes Informationsverarbeitungssystem, das im Allgemeinen die verschiedenen Elemente einer Erfahrung zu einem adaptiven Zustand verarbeitet, in dem Lernprozesse stattfinden. In ihrer Vorstellung werden Erinnerungen in miteinander verbundenen Netzwerken gespeichert, die sich um das früheste diesbezügliche Ereignis und die damit verbundenen Auswirkungen bilden. Erinnerungsnetzwerke enthalten demgemäss miteinander verbundene Gedanken, Bilder, Gefühle und Empfindungen. Im AIP-Modell wird angenommen, dass im Fall einer unzureichenden Verarbeitung der Informationen in Bezug auf eine beängstigende oder traumatische Erfahrung die ursprünglichen Wahrnehmungen, Gefühle und entstellten Gedanken so gespeichert werden, wie sie zum Zeitpunkt der Ereignisses erfahren wurden. Shapiro erklärt, dass solche unverarbeiteten Erfahrungen zur Grundlage aktueller dysfunktionaler Reaktionen werden und die Ursache vieler mentaler Störungen sind. Ihrer Ansicht nach lindert EMDR mentale Störungen erfolgreich, indem die Komponenten der beängstigenden Erinnerung verarbeitet werden. Es wird angenommen, dass diese Wirkungen auftreten, wenn die entsprechende Erinnerung mit besser adaptierbaren Informationen verknüpft wird. Wenn dies der Fall ist, findet ein Lernprozess statt und die Erfahrung wird mit geeigneten Gefühlen gespeichert, von denen sich die Person in der Zukunft leiten lassen kann.

Das Adaptive Information Processing-Modell von Shapiro geht davon aus, dass EMDR den Zugriff auf traumatische Erinnerungen und deren Verarbeitung erleichtert und diese adaptiv auflöst.

EMDR International Association (EMDRIA) www.emdria.org - Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine psychotherapeutische Methode, die ausführlich erforscht wurde und sich bei der Behandlung von Trauma wirksam zeigte. EMDR besteht aus standardisierten Protokollen, die Elemente vieler verschiedener Behandlungsansätze enthalten. Bisher brachte EMDR ungefähr zwei Millionen Menschen aller Altersgruppen Entlastung von verschiedenen Arten psychologischen Stresses. Eine klinische Definition von EMDR finden Sie hier.
Zusätzliche Informationen über EMDR stehen der Öffentlichkeit in der Broschüre „What is EMDR?“ zur Verfügung. Therapeuten für psychische Krankheiten können weitere Informationen in der Broschüre „EMDR: Information for Professionals” finden. Kopien erhalten Sie beim EMDRIA Store.

EMDR Institute, Inc. www.emdr.com

A Brief Description of EMDR - www.emdr.com/briefdes.htm - siehe unten (Acht Phasen der Behandlung)
Häufige Fragen - www.emdr.com/q&a.htm

EMDR wurde zur Behandlung traumatischer Erinnerungen entwickelt. In Untersungen wurden jedoch auch Erfolge der Behandlung von PSTD erzielt. Dr. Shapiro ist der Ansicht, dass die Methode auch bei der Besserung oder Beseitigung anderer Störungen hilfreich ist, die von beängstigenden Erfahrungen herrühren.

Zusätzlich zu Studien, in denen die Wirksamkeit von EMDR bei der Behandlung von PTSD, Phobien und Panikerkrankungen untersucht wurde, zeigten einige vorläufige Untersuchungen, dass EMDR auch bei anderen Erkrankungen hilfreich sein kann. Die Anwendung von EMDR wird bei Beschwerden wie Depression, Bindungsstörungen, Sozialphobien, unkontrolliertem Ärger, allgemeinen Angststörungen, Störungen in Bezug auf Unfruchtbarkeit, Körperbildstörungen, Ehezerwürfnissen und existentieller Angst beschrieben.

Acht Phasen der Behandlung aus A Brief Description of EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)1 bezieht in strukturierten Protokollen Elemente vieler wirksamer psychotherapeutischer Methoden ein, um den Behandlungserfolg zu maximieren. Dazu gehören Psychodynamik, kognitive Verhaltenstherapie, zwischenmenschliche, experimentelle und körperzentrierte Therapie². EMDR ist eine Informationsverarbeitungstherapie und wird in acht Phasen ausgeführt.

Während der EMDR1-Sitzung befasst sich der Patient in kurzen aufeinanderfolgenden Zeiträumen mit vergangenen und gegenwärtigen Erfahrungen und konzentriert sich dabei gleichzeitig auf einen externen Reiz. Dann wird der Patient angewiesen, neues Material in dem Mittelpunkt des nächsten Abschnitts dualer Aufmerksamkeit zu stellen. Diese Abfolge dualer Aufmerksamkeit und persönlicher Assoziation wird während einer Sitzung viele Male wiederholt.

Die erste Phase besteht aus einer Sitzung, in der die Vorgeschichte ermittelt wird und der Therapeut entscheidet, ob EMDR für den Patienten geeignet ist. Dann wird ein Behandlungsplan erstellt. Der Patient stellt mit dem Therapeuten mögliche Zielpunkte für die EMDR-Verarbeitung fest. Dazu gehören kürzliche beängstigende Ereignisse, aktuelle Situationen, die emotionalen Aufruhr hervorrufen, damit verbundene Ereignisse in der Vergangenheit und die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten und Verhaltenweisen, die vom Patienten in zukünftigen Situationen benötigt werden.

Während der zweiten Behandlungsphase stellt der Therapeut sicher, dass der Patient über geeignete Methoden zur Bewältigung von emotionalen Störungen und gutes Coping verfügt. Wenn eine weitere Stabilisierung erforderlich ist, oder wenn zusätzliche Fähigkeiten entwickelt werden müssen, konzentriert sich die Therapie zunächst darauf. Der Patient kann dann jederzeit stressreduzierende Techniken anwenden, sowohl während als auch zwischen Sitzungen. Zu den Zielen gehört jedoch, dass diese Techniken nach beendigter Therapie nicht mehr gebraucht werden.

In den Phasen drei bis sechs wird ein Zielpunkt festgelegt und mit Hilfe von EMDR-Verfahren verarbeitet. Dazu gehört, dass der Patient das lebhafteste Bild im Zusammenhang mit der Erinnerung (falls vorhanden) sowie eine negative Einstellung über sich selbst, damit verbundene Emotionen und Körperempfindungen feststellt. Der Patient stellt auch seine liebste positive Einstellung fest. Die Gültigkeit der positiven Einstellung wird bewertet und ebenso die Intensität der negativen Emotionen.

Danach wird der Patient angewiesen, sich auf das Bild, den negativen Gedanken und die Körperempfindung zu konzentrieren, wobei er/sie gleichzeitig die Augen hin- und herbewegt und dabei den Fingern des Therapeuten folgt, die sich abhängig von den Bedürfnissen des Patienten mindestens 20-30 Sekunden lang durch sein/ihr Blickfeld bewegen. Obwohl Augenbewegungen der am häufigsten verwendete äußere Reiz sind, verwenden Therapeuten oft auch Töne, ein Antippen oder andere Arten fühlbarer Reize. Die Art dualer Aufmerksamkeit und die Länge jeden Abschnitts werden auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Der Patient wird angewiesen, einfach wahrzunehmen, was geschieht. Danach bittet der Therapeut den Patienten seine/ihre Gedanken leer werden zu lassen und festzustellen, welche Gedanken, Gefühle, Bilder, Erinnerungen oder Empfindungen ihm/ihr in den Sinn kommen. Abhängig vom Bericht des Patienten arrangiert der Therapeut den nächsten Punkt, auf den sich die Aufmerksamkeit richtet. In den meisten Fällen ist ein vom Patienten geleiteter Assoziationsprozess zu befürworten. Dies wird während der Sitzung mehrfach wiederholt. Wenn der Patient beunruhigt wird oder Schwierigkeiten mit dem Prozess hat, folgt der Therapeut festgesetzten Verfahren, um dem Patienten bei der Verarbeitung zu helfen. Wenn der Patient keine Beängstigung in Bezug auf die behandelte Erinnerung erfährt, bittet der Therapeut ihn/sie, an die liebste positive Einstellung zu denken, die am Anfang der Sitzung festgestellt wurde (oder an eine bessere, falls eine solche in der Zwischenzeit aufgetreten ist) und sich auf das Ereignis zu konzentrieren und dabei gleichzeitig die Augenbewegungen auszuführen. Nach mehreren Abschnitten berichtet der Patient normalerweise, dass er mehr Vertrauen zu seiner positiven Einstellung hat. Der Therapeut befragt den Patienten über dessen Körperempfindungen. Wenn negative Empfindungen vorhanden sind, werden diese wie oben beschrieben verarbeitet. Positive Empfindungen werden weiter verstärkt.

In der siebenten Phase, der Abschlussphase, bittet der Therapeut den Patienten, während der folgenden Woche ein Tagebuch zu führen und alles Material aufzuzeichnen, das eventuell zu Tage tritt. Er erinnert den Patienten an die selbstberuhigenden Aktivitäten, deren Beherrschung in Phase zwei erlernt wurde.

Die nächste Sitzung beginnt mit der achten Phase, der Bewertung der bisherigen Arbeit und des Fortschritts seit der letzen Sitzung. EMDR-Behandlung stellt sicher, dass alle zusammenhängenden Ereignisse in der Vergangenheit, aktuellen Ereignisse, die zu Störungen führen, und zukünftige Situationen, die andere Reaktionen erfordern, verarbeitet werden. Das Gesamtziel ist ein möglichst umfassendes und tiefgehendes Behandlungsergebnis in kürzester Zeit, wobei der Patient gleichzeitig stabil in einem ausgewogenen System gehalten wird.

Nach der EMDR-Verarbeitung geben Patienten im Allgemeinen an, dass die emotionalen Störungen in Bezug auf die Erinnerung ausgeschaltet oder stark vermindert wurden, und dass sie wichtige kognitive Einblicke erlangt haben. Diese emotionalen und kognitiven Änderungen führen im Allgemeinen zu spontanen Verhaltens- und Persönlichkeitsänderungen, die mit normalen EMDR-Verfahren noch weiter verstärkt werden können.

1 - Shapiro, F. (2001). Eye Movement Desensitization and Reprocessing: Basic Principles, Protocols and Procedures (2. Ausgabe). New York: Guilford Press.

2 - Shapiro, F. (2002). EMDR as an Integrative Psychotherapy Approach: Experts of Diverse Orientations Explore the Paradigm Prism. Washington, DC: American Psychological Association Books.



Weitere Links

www.healthyplace.com/Communities/Depression/treatment/emdr/index.asp
http://en.wikipedia.org/wiki/EMDR
www.emdr.org.uk
www.emdr-europe.org
www.helpguide.org/mental/post_traumatic_stress_disorder_symptoms_treatment.htm
www.trauma-pages.com/s/emdr-refs.php
www.psychotherapist.net/emdr.html
www.fsu.edu/~trauma/a1v5i4.htm

Literatur zum Thema

EMDR Casebook (Manfield, Fallstudien)
Transforming Trauma: EMDR (Parnell)
EMDR (Shapiro und Forrest)
Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Shapiro, zu Protokollen und Verfahren)
EMDR: The Breakthrough "Eye Movement" Therapy for Overcoming Anxiety, Stress, and Trauma (Francine Shapiro and Margot Silk Forrest)
EMDR Solutions: Pathways to Healing (Robin Shapiro)
Small Wonders: Healing Childhood Trauma with EMDR (Joan Lovett M.D.)
Emotional Healing at Warp Speed: The Power of EMDR (David Grand)
EMDR and the Energy Therapies (Phil Mollon)
EMDR-Therapy (Leben Lernen)

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