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Resonanz (CoRe-Verbindung)

Bemerkung
Die alten Konzepte der Resonanz auf der Basis ähnlicher Wellenlänge oder Frequenz treffen in einem universelleren Zusammenhang nicht zu. Auf dieser Seite wird beschrieben, wie eine wesentlich umfassendere Definition der Resonanz als Verbindung im informativen Raum, ausgedrückt nicht nur durch Zufall und Synchronität sondern auch durch Ähnlichkeit und Analogie, praktisch angewendet wird, um die Analysenergebnisse des Inergetix-CoRe-Systems besser zu verstehen. Es wird auch eine Übersicht über die verschiedenen Formen von CoRe-Verbindungen gegeben und gezeigt, wie diese auf die wirkliche Ursache hinter einem scheinbar offensichtlichen Krankheitsbefund weisen können.

Beim Einsatz eines unvoreingenommenen holistischen Analysegeräts wie dem Inergetix-CoRe-System muss sich der Benutzer der Herausforderung stellen, dass er mit Hunderten von Testelementen und einer jeweils individuellen Resonanzstärke für den Patienten konfrontiert ist. Bis heute fördert unser Erziehungssystem hauptsächlich zwei Denkweisen, zum Ersten"lineares Denken" (Ursache und Wirkung) und zum Zweiten "polares Denken". Die erste Denkweise führt gewöhnlich zu der Frage, ob ein Element, wie z. B. "Parasit", "Mutter" oder "Unfall während der Kindheit" der Grund für die aktuelle Situation ist.

Mit polarem Denken taucht automatisch die Frage auf, ob ein hoher Testwert einer bestimmten Kategorie, wie "Vitamin B", "emotionaler Schutz", "hoher Metabolismus", "alkalisches Bioterrain", anzeigt, dass die Person "es hat oder nicht hat" oder dass "sie es braucht oder nicht braucht" oder dass "es gut oder schlecht für sie ist". (Überraschenderweise wird bei vielen Diagnosetechniken nur diese Ebene berücksichtigt.)

Die Testergebnisse von CoRe zeigen jedoch alle CoRe-Verbindungen im informativen Raum (CoRe-Raum) und beschränken sich nicht auf unsere im Allgemeinen sehr beschränkte Kapazität, Verbindungen wahrzunehmen und einzustufen. In unserer Arbeit mit dem Inergetix-CoRe-System haben wir verstanden, dass ein gegebener Resonanzwert eine Ähnlichkeit zwischen dem getesteten Element und dem Patienten im allgemeinsten Sinn anzeigt. Kurz gesagt bedeutet Resonanz, dass der Patient und das Testelement etwas gemeinsam haben.

Beim Einsatz des Inergetix-CoRe über mehrere Jahre zeigten sich mehrere signifikante Eigenschaften, die ein testbares Element und der Patient gemeinsam haben können, und die mit der Ursache der Erkrankung eventuell in Verbindung stehen. Dies ist nach unserer Kenntnis der erste strukturierte und umfassende Ansatz, der Resonanz im informativen Raum erklärt. Es folgt eine unvollständige Liste möglicher Verbindungen, also einem Element und dem Patient gemeinsame Eigenschaften, die berücksichtigt werden sollten, wenn die Testergebnisse von Inergetix-CoRe betrachtet werden.


1. Ursache (gemeinsame Ursachenkategorie)

Relativ wenige der Elemente, die angezeigt werden können, sind eindeutige Krankheitsursachen, wie z. B. Gift, Unfall, Parasiten, Schwermetalle, Darmtoxizität, Trauma, Stress, ungesunde Ernährung oder saures Bioterrain. Man kann diese offensichtlich unterschiedlichen Ursachenformen auch in wenige Hauptkategorien gruppieren. Erstens alle, die auf Körpervergiftung beruhen (Gift, ungesunde Ernährung usw.), zweitens die, die auf Schäden an Körper und Geist beruhen (Unfall, Missbrauch, Schock…) und drittens Ungleichgewicht (Stress, Bioterrain…).

Diese Resonanzgruppe kann am leichtesten verstanden werden, jedoch sind auch hier die Dinge nicht so linear, wie es die Lehrbücher des alten Stils vermuten lassen. Wenn z. B. oben auf der Liste so etwas wie "Parasiten" steht, müssen wir daran denken, dass dies nicht die einzige Ursache ist, und dass andere Dinge unbalanciert sein müssen, bevor Parasiten eine "Ursache" für eine Erkrankung werden können.


2. Veranlagung (gemeinsame Erkrankungstendenzen)

Diese Kategorie hängt sehr eng mit der ersten zusammen. Damit etwas eine Erkrankung sein kann, muss es selbst eine Eigenschaft haben, die Krankheit verursacht (nicht nur die Menge macht ein Gift aus). Genauso muss auch die erkrankte Person eine Tendenz zu dieser Erkrankungsart haben.

In der modernen Medizin wurden Krankheitstendenzen nicht ausgiebig untersucht, da hauptsächlich von einem Gesichtspunkt ausgegangen wird, nach dem alle Menschen in Bezug auf Diagnose und Behandlung gleich sind, und dass Substanzen entweder gefährlich oder ungefährlich sind.

In der CoRe-Analyse kann eine Substanz, ein homöopathisches Mittel, ein Körperteil oder etwas anderes angezeigt werden, das selbst nicht wie ein krankheitsverursachendes Mittel oder eine Erkrankung aussieht.
Zunächst muss jedoch beachtet werden, dass selbst scheinbar neutrale Dinge, wie Gummi, für manche Menschen eine Ursache für Erkrankungen sein können. Zweitens, und das ist wichtiger, ist das Element eventuell zwar nicht selbst der Grund für die Erkrankung, weist jedoch auf einer bestimmte Krankheitstendenz hin. Wenn z. B. Schwefel angezeigt wird, bedeutet das nicht unbedingt, dass dieser die Ursache oder das Heilmittel für die Erkrankung ist, er kann jedoch ein Hinweis auf syphilitische Erkrankungstendenzen sein.

Die verschiedenen Erkrankungstendenzen wurden schon von Hahnemann in Gruppen wie sycotisch, syphilitisch usw. eingeteilt. Erkrankungstendenzen können auch auf viele andere Arten eingestuft werden, erstaunlich ist jedoch das Verstehen des Prinzips der Tendenzen an sich.

Solche Erkrankungstendenzen beschränken sich nicht auf chemische oder mikrobielle Ursachen wie Gifte oder Parasiten. Sie werden auch in individualisierten Mustern von Pfaden in die Krankheit sowie für geistige und emotionale Tendenzen gefunden.

Anmerkung: Wie lässt sich die Tatsache, dass Inergetix-CoRe schon Tendenzen anzeigt, bevor ein tatsächliches krankheitserregendes Mittel anwesend ist, mit dem Gesetz vereinigen, dass alles, was von CoRe gezeigt wird, auf einen gemeinsamen Faktor des Testelements mit dem Patienten hinweist?
Jede Person hat verschiedene Schwächen oder Veranlagungen, die alle auf der informativen Ebene gespeichert werden. Darunter ist die DNA nur ein begrenzter physischer Ausdruck. Wenn also z. B. "Amalgam" einen hohen Wert hat, kann das bedeuten, dass der Patient die Substanz schon im Körper hat oder auch lediglich, dass er mit größerer Wahrscheinlichkeit auf Amalgam mit Krankheitssymptomen reagieren würde.


3. Wirkung oder Reaktion (gemeinsame Symptome)

Im Gegensatz zu Veranlagungen wird nur selten erkannt, dass auf der informativen Ebene auch ein individualisiertes Muster darüber gespeichert ist, wie eine Person auf eine bestimmte Krankheitsbedrohung reagiert.

Im Inergetix-CoRe kann dies als Entzündung, Schwitzen, Depression, Lähmung, Nervosität, Ausdauer, Klagen oder Schweigen angezeigt werden.…. Aus dieser Perspektive bedeuten solche Elemente eventuell weder ein tatsächliches Vorhandensein oder eine Tendenz zu diesen Symptomen, sondern eine Tendenz des Patienten, auf diese Weise auf eine Bedrohung zu reagieren.

Anmerkung: Wenn ein Element einen hohen Wert zeigt, muss immer darauf geachtet werden, dass die Auslegung nicht zu eng sein darf, da auf der informativen Ebene verschiedene Elemente nicht so sauber getrennt sind, wie man dies aufgrund der verschiedenen Namen, die wir ihnen gegeben haben, vermuten könnte. Wenn z. B. ein bestimmter Parasit angezeigt wird, bedeutet das hauptsächlich, dass allgemein eine Empfänglichkeit für Parasiten als Erkrankungsgrund besteht, und nur zweitrangig eine Resonanz auf diesen bestimmten Parasiten.


4.  Zusammensetzung (gemeinsame Elemente)

Es ist uraltes Wissen, dass man nur das hören, sehen, essen oder allgemein wahrnehmen kann, was man schon bis zu einem gewissen Grad in sich hat. So essen wir z. B. eine Karotte, weil wir mit ihr resonieren und wir resonieren mit ihr, weil wir eines der Dinge in uns haben, aus denen eine Karotte besteht.

Im Inergetix-CoRe kann das als Karotte angezeigt werden, aber auch als Kalium, Karotin, Rohfaser, Zucker, Kohlenwasserstoff oder Wasser, die alle Bestandteile einer Karotte sind. Auch hier ist es so, dass auf der informativen Ebene "Karotte" nicht als getrennte Einheit existiert, wie sie in physischer Form angezeigt wird, sondern dass ein Netzwerk von Beziehungen besteht.

Dies weist auch auf eine andere wichtige Erkrankungsursache hin, die fast überhaupt nicht erkannt wird: Wir haben nach etwas Verlangen, weil wir es in uns haben. Um bei dem Beispiel der Karotte zu bleiben, haben wir jedoch eventuell Verlangen nach dem Kalium in der Karotte, wohingegen die Rohfaser in der Karotte vielleicht nicht angebracht sind.

Andererseits bedeutet die Tatsache, dass wir bereits etwas in uns haben und daher auf dem Inergetix-CoRe-System eine höhere Resonanz damit zeigen, nicht, dass es unbedingt gut für uns ist. Auf der informativen Ebene gibt es keine Unterscheidung zwischen gut und schlecht, da diese Begriffe subjektiv sind und keinen universellen Ausdruck darüber darstellen, wie eine Person informative Verbindungen erfährt.

Aus diesem Grund muss man unbedingt beachten, dass Resonanz nicht bedeutet, dass eine Indikation vorliegt, da z. B. fette Menschen mit fetten Nahrungsmitteln resonieren. Genauso wenig bedeutet eine Resonanz mit etwas, dass alle Bestandteile unbedingt gleichermaßen resonieren, wie das Beispiel von der Karotte gezeigt hat. Das Inergetix-CoRe-System hilft bei dieser Detektivarbeit, indem die Resonanz von verschiedenen Sichtweisen betrachtet wird und man dadurch zum Kern vordringt.

Anmerkung: Die Zusammensetzung kann gemäß vieler verschiedener Klassifikationssysteme ausgedrückt werden. Heute werden Kategorien aus den Chemiewissenschaften verwendet, jedoch treffen für das Konzept der Elemente, wie in der Alchemie oder der traditionellen chinesischen Medizin die gleichen Grundsätze zu.
Auch ist beim Lesen der Inergetix-CoRe-Ergebnisse die Berücksichtigung der Kategorie "Zusammensetzung" nicht auf Substanzen beschränkt, sondern gilt für alles, da alles aus mehr als es selbst besteht (oder mit mehr verbunden ist). Wenn z. B. Ein Gefühl wie "Misstrauen" unter den Ergebnissen gezeigt wird, muss berücksichtigt werden, dass sich dies aus Elementen wie Angst vor Verlust, Angst vor dem Ungewissen, Angst vor Kontrollverlust, Mangel an Vertrauen oder mangelndem Wissen zusammengesetzt. Jeder dieser Bestandteile könnte der Hauptgrund sein, warum dieses Element einen hohen Wert hat.

Auch Elemente wie Sonnenschein oder Magnetismus fallen in diese Kategorie, und sie zeigen auch oft diesen Grundsatz der Resonanz sehr gut. Daher können wir sagen: "Wir brauchen Sonnenlicht, weil wir Sonnenschein in uns haben". Man kann z. B. oft feststellen, dass besonders "sonnige" oder "magnetische" Persönlichkeiten sehr gut auf die Behandlung mit Licht oder Magnetismus ansprechen.


5. Exposition (gemeinsames Umfeld)

Auf Inergetix-CoRe kann alles angezeigt werden, womit wir in unserer Umgebung Kontakt haben, da wir es durch Interaktionen absorbiert haben. Dazu gehören Beispiele wie die Krankheit eines Familienmitglieds, das wir pflegen, Nachrichten, die wir in der Zeitung gelesen haben, eine blutige Szene, die wir im Fernsehen sahen, unsere Haustiere, Chemikalien in unserer unmittelbaren Umgebung und die vorherrschenden Werte und Gefühle der Kultur, in der wir leben. All diese Dinge sind zu einem Teil von uns geworden und werden zu einem gewissen Ausmaß auf dem Inergetix-CoRe gezeigt. Wir sind uns dessen jedoch meist nicht bewusst und Inergetix-CoRe ist dabei hilfreich.

Anmerkung: Da auf der informativen Ebene Zeit keine Rolle spielt, ist es durchaus möglich, dass Dinge angezeigt werden, mit denen wir nur in der Vergangenheit intensiven Kontakt hatten oder in der Zukunft Kontakt haben werden. Zum Beispiel kann ein Trauma, das wir von vor vielen Jahren erlitten, genauso gut als bevorstehender Unfall angezeigt werden oder ein Ernährungsmangel von vor langer Zeit noch immer Resonanz erzeugen.
Da auch keine räumliche Dimensionen bestehen, also keine Abhängigkeit von Entfernungen, können sich Auswirkungen im informativen Raum als Resonanzen zeigen, die entfernungsmäßig weit voneinander entfernt sind, wie z. B. Planeten, ein entfernter Verwandter oder eine Chemiefabrik, deren Entfernung sonst als "sicher" angesehen wird.

Es mag den Anschein haben, dass die Anzahl der Verbindungen im informativen Raum fast unendlich ist, und dass die Aufgabe, die wesentlichen Punkte zu finden, auf die man sich konzentrieren muss, zu schwierig ist. Dies ist jedoch holistische Medizin in ihrem ganzen Umfang. Daher ist auch Medizin, die unter diesem Gesichtspunkt praktiziert wird, die höchste Kunstform. Das Inergetix-CoRe-System ist eine große Hilfe, wenn es darum geht, dem CoRe-Problem auf den Grund zu kommen.


6. Vorlieben und Abneigungen (gemeinsame Neigungen)

Vorlieben und Abneigungen, die eventuell angezeigt werden, sind Tendenzen zu gewissen Aktivitäten wie Bewegung oder Ruhe, Essen, Kommunikation, Denken oder gewissen Empfindungen wie Farben, Klängen, Gewürzen, Alkohol oder Drogen. Auf der emotionalen Ebene kann auch ein Hang zu Pessimismus, Selbstmissbilligung, Aggression und Zerstörung bestehen.

All dies kann direkt oder indirekt zum Krankheitsbild beitragen und dem Therapeuten Hintergrundinformationen liefern. Wenn zum Beispiel eine Veranlagung zu scharfen Gerichten, die Farbe rot und Aggression als hohe Werte angezeigt werden, kann das bedeuten, dass der Patient zum Pitta- oder Feuertyp gehört.

Anmerkung: Wenn eine Neigung mit einem hohen Wert angezeigt wird, kann daraus nicht geschlossen werden, ob die Person eine besondere Vorliebe oder Abneigung zu diesem Element hat. Auch hier liegen, wie immer auf der Informationsebene, keine Informationen über die Polarität oder Menge vor. Von einem allgemeineren Standpunkt aus spielt es keine Rolle, ob eine starke Vorliebe oder eine starke Abneigung zu etwas vorliegt. In beiden Fällen ist es gewöhnlich ein Thema, das im Allgemeinbild berücksichtigt werden muss. Gewöhnlich kann man auch beobachten, dass starke "Vorlieben" sich leicht zu starken "Abneigungen" wandeln können und umgekehrt.


7. Körperstelle (gemeinsamer Aktionspunkt)

Eine große Elementgruppe in der Inergetix-CoRe-Datenbank steht in direkten Bezug mit der Körperstelle, z. B. Wirbelsäule, Rücken, rechte Seite. Bei anderen Elementen weist die Resonanz eventuell nur indirekt auf eine bestimmte Stelle hin. Zum Beispiel steht jedes Heilmittel, insbesondere ein homöopathisches Heilmittel oder ein Meridian, mit einem bestimmten hauptsächlichen Aktionspunkt in Verbindung, und dies ist eventuell der einzige Grund, warum dieses Element angezeigt wird, da es auf diese Stelle hinweist.

Der Hinweis auf diese Stelle kann allgemein sein, wenn z. B. Konzepte wie das Verdauungssystem, das Immunsystem, das Nervensystem, die Zellebene, die DNA, die Matrix, das Umfeld oder ein Organ angezeigt werden.

Anmerkung: Wenn wir die Stelle mit der höchsten Resonanz gefunden haben, ist dies nicht unbedingt die Stelle, an der Schmerzen vorliegen. Holistische Therapeuten wissen sehr gut, dass Schmerzbereiche in den meisten Fällen nicht mit den Stellen übereinstimmen, an denen die Krankheitsursache zu finden ist. Wenn zum Beispiel ein Schaden auf einer Seite besteht, kann die andere Seite schmerzen, weil sie kompensieren muss.

8. Problembereiche (gemeinsame Assoziationen)

Eine andere Gruppe von Elementen, die angezeigt werden kann, bezieht sich sich auf die momentanen oder allgemeinen Probleme einer Person, wie Geld, Sex, Familie, Haus, Auto, Arbeitsplatz usw. Dies wird noch dadurch kompliziert, dass das Element, das tatsächlich angezeigt wird, nicht genau der Begriff ist, den wir im Allgemeinen für ein zentrales Thema, wie die oben genannten, verwenden würden, sondern etwas, was auf das Thema hinweist und oft damit Verbindung gebracht wird.

Wenn zum Beispiel das Thema mit hoher Resonanz "Familie" ist, können Dinge wie Vater, Mutter, Kind, Bindung, Blut, ererbte Abhängigkeit, Sorge oder Schutz auf dieses zentrale Thema hinweisen und daher mit einem hohen Wert angezeigt werden.

Anmerkung: Diese Assoziation individueller Eigenschaften mit den Erlebnissen während des Tages findet in unseren Nachtträumen statt.
Wie immer bei der Arbeit mit dem Inergetix-CoRe-System ist es auch hier wichtig, dass nicht der Therapeut Auslegungen vornimmt, sondern dass der Patient das Thema selbst erkennen kann, wenn mehrere Analysen von verschiedenen Gesichtspunkten, also mit verschiedenen Gruppen, vorgenommen werden.


9. Betroffene Funktion (gemeinsame Funktion)

Alles hat neben einer Substanz auch eine Funktion. Wenn wir uns also die Ergebnisse des Inergetix-CoRe anschauen, müssen wir auch die mögliche Funktion berücksichtigen, mit der es resonieren könnte.

Auch dies ist einfach, wenn die entsprechende Funktion direkt benannt wird, wie z. B. Zeugung, Assimilation, Transformation, Bewegung, Mäßigung, Verteilung.
Es kann jedoch auch indirekt darauf hingewiesen werden. So bedeutet "Leber" z. B. nicht unbedingt, dass etwas mit der Leber nicht stimmt, es kann auch auf den allgemeinen Prozess der Entgiftung hingewiesen werden.


10. Betroffene Ebene (gemeinsame Ebene)

Wie wir in der Beschreibung der 4 CoRe-Bereiche erwähnten, ist es nützlich, zwischen vier Hauptebenen zu unterscheiden: der strukturellen, der biochemischen, der energetischen und der informativen Ebene. Konzepte, die in einer CoRe-Analyse hohe Werte erbringen, können auf eine Resonanz mit einer oder mehreren dieser Ebenen hindeuten.

Wenn z. B. "Verdauung" angezeigt wird, kann sich das auf den strukturellen Teil beziehen, also den Magen, die Därme usw., oder aber auf die biochemische Ebene, also den Säurespiegel im Magen, die Verdauungsenzyme, die Sekrete der Bauchspeicheldrüse, die Mikroflora usw. Auf der energetischen und informativen Ebene würde sich dies auf die bestimmten Energien und Informationen beziehen, die für die Verdauung erforderlich oder relevant sind.

Außerdem ist "Verdauung" nicht nur in Bezug auf Körpernahrung sondern auch in Bezug auf Energie und Information erforderlich. Heute gibt es tatsächlich einen großen Bereich von Erkrankungen, weil Menschen Schwierigkeiten haben, die heutige Überfülle an Informationen zu verdauen.

Anmerkung: Offensichtlich beschränken sich weder die informative Ebene noch die Gesetze der Resonanz auf eine verwendete Einstufung oder Sprache. Die Idee der "Ebenen" ist jedoch universeller, und wenn man dieses Konzept verstanden hat, kann man die gleiche Botschaft entdecken, selbst wenn das System nicht z. B. genau "strukturelle Ebene" oder " biochemische Ebene" usw. angibt.

In anderen Philosophien wurde diese Idee mit Begriffen wie "Körper-Geist-Seele" oder "grob-fein-ätherisch" usw. ausgedrückt. Obwohl es keine direkten Verbindungen zwischen diesen verschiedenen Systemen gibt, ist die Idee immer, dass es mehrere verschiedene jedoch sich gegenseitig ergänzende Bereiche gibt, die sich in ihrem Feinheits- und Komplexitätsgrad unterscheiden.


11. Verhalten oder Dynamik (gemeinsame Energie)

Neben der Ursache, den Symptomen, der Zusammensetzung, der Körperstelle, der Ebene und der Funktion hat jede Erkrankung auch eine bestimmte Dynamik. Diese kann im CoRe-System in Ausdrücken wie "abrupt", "langsam", "erhitzt", "verzögert", "zeitweilig" usw. gesehen werden.

Die Homöopathie kennt diesen Aspekt seit ihren Anfängen und hat starken Gebrauch davon gemacht, um verschiedene Erkrankungen zu unterscheiden und geeignete (resonante) Heilmittel zu finden.

Wenn man dies als eine unterscheidende Eigenschaft versteht, kann man sich ein vollständigeres Bild über die Erkrankung machen. Eine Reihe von Konzepten wie "Ausbruch", "Schock", "Blitz", "Hitze" würden nicht notwendigerweise auf den Ausbruch von Hautausschlägen oder Angst vor Gewitter hinweisen, sondern möglicherweise auf ein Element der "Plötzlichkeit" in der Dynamik der Erkrankung, die in sich selbst auf ein Ungleichgewicht des Elements "Feuer" hinweisen würde.

Anmerkung: Wir haben keine Resonanzkategorie "gemeinsame Menge", da es kein Konzept des Raums und somit keines des Volumens, der Dichte, der Menge oder der Anzahl gibt. Dies erklärt, warum man auf der informativen Ebene nichts dadurch "ins Gleichgewicht" bringen kann, indem man etwas hinzufügt oder entfernt. Im oben genannten Fall des Ungleichgewichts in "Feuer" ist es z. B. nicht möglich, Feuer informativ zu entfernen. Wir müssen es mit einem Element wie Erde oder Wasser verbinden, um ein Gleichgewicht herzustellen. Technisch wäre es nicht richtig, "weniger Feuer" zu prägen oder zu versenden, stattdessen muss ein im Zusammenhang stehendes Konzept verwendet werden, das einen starken Wasseraspekt hat. Das Inergetix-CoRe hilft beim Finden solcher Aspekte, wenn sich der Therapeut dieser energetischen Unterschiede gewahr ist.


12. Bedeutung (gemeinsamer Sinn)

Natürlich hat das Inergetix-CoRe-System zum Ziel, die Situation des Patienten so einfach wie möglich zu beschreiben, und die einfachste Heilmethode zu finden, nämlich die mit der höchsten Resonanz mit der aktuellen Situation, die auch praktisch möglich ist.

Es gibt viele Ergebnisse, die wie eindeutige Empfehlungen aussehen, wie z. B. "gesündere Nahrung essen", "Antioxidationsmittel erhöhen", "Papaya essen" usw. Dies darf aber nicht immer wörtlich aufgefasst werden - wir müssen vielmehr das erste Gesetz der Resonanz verstehen: "Resonanz bedeutet einen gemeinsamen Faktor".
Wenn wir gemeinsame Faktoren in den obersten Werten mehrerer CoRe-Analysenergebnisse sehen, haben wir gefunden, was der Patient gemeinsam hat, womit bei ihm Resonanz auftritt, d. h., wir können seine Verbindung (CoRe-Verbindungen) im informativen Raum feststellen.

Wenn wir uns die drei Elemente oben ansehen, bemerken wir, dass sie alle auf Dinge, die der Patient isst, und auf die Notwendigkeit für lebendigere und enzymreichere Nahrung hinweisen. Wenn wir dieses Prinzip verstehen, raten wir dem Patienten nicht, mehr Enzym- oder Antioxidationspillen zu kaufen, sondern z. B. mehr frisches, organisches und rohes Obst und Gemüse zu essen. Manchmal ist es so einfach, und wenn Patienten diese Indikatoren auf dem Bildschirm sehen, können sie in vielen Fällen die logische Schlussfolgerung ziehen.

Diese Kategorie kann auch auf Erkrankung allgemein angewendet werden. Eine wachsende Zahl von Therapeuten kann heute sehen, dass Erkrankungen neben ihren Symptomen auch eine Bedeutung haben, eine Botschaft, die verstanden werden muss, bevor Heilung eintreten kann.

Wenn zum Beispiel "Krebs" angezeigt wird, dürfen wir daraus nicht folgern, dass Krebs vorhanden ist, oder dass eine Tendenz zu Krebs besteht. Es ist wahrscheinlicher, dass der Patient eine Resonanz mit einer der Bedeutungen von Krebs hat. Dies kann z. B. plötzliches Auftreten, Tod, Depression, Schwere, Gewebewachstum, unbegrenzte Verbreitung, Verlust von Einheit oder Selbstzerstörung sein. Die Tatsache, dass das Wort "Krebs" angezeigt wird, weist daher auf einen oder mehrere dieser Aspekte als etwas hin, das das Konzept Krebs mit den Tendenzen des Patienten gemeinsam hat.

Eine viel größere Perspektive, aus der Natur klassifiziert werden kann, ist das Suchen nach Zufällen/Zusammentreffen. Die moderne Medizin tut tatsächlich nichts anderes, als nach Prozessen zu suchen, die mit ihren Theorien zusammentreffen. Es gibt einen weiten Bereich von Zufällen, die unsere Sinne erkennen können, das Zusammentreffen von Mustern, das Zusammentreffen von Farbe, das Zusammentreffen von Form, das Zusammentreffen von Funktion, das Zusammentreffen von Struktur, Zeitpunkt, Entwicklung, Ursache-und-Wirkung und viele hundert weitere Eigenschaften.

Zufall ist daher im Gegensatz zur allgemeinen Annahme nicht auf zeitliches Zusammentreffen begrenzt, er ist vielmehr im weiteren Sinn ein Erkennen einer beliebigen Form mit Ähnlichkeit oder Analogie. So würde zum Beispiel die Tatsache, dass bestimmte Proportionen für viele Objekte die gleichen sind, ein Zufall genannt. Synchronität wird dagegen als ein Zusammentreffen nur auf der Zeitebene verstanden.

Das Inergetix-CoRe-System wird CoRe genannt, da es mit COincidence REcognition (Zufallserkennung) arbeitet. (Inergetix steht für Information und Energie.) In Anbetracht der oben genannten Verbindung, die schon in sich eine wichtige Realisation ist, können wir noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass alle Gedankenaktivität Zufallserkennung ist, da Denken bedeutet, das zu finden, was aufgrund seiner Ähnlichkeit in eine bestimmte Kategorie passt und was nicht. Dieser zweifache Prozess ist Synthese, nämlich die Entscheidung, dass etwas ähnlich ist, und Analyse, nämlich die Entscheidung, dass etwas nicht ähnlich ist.

Da alle Denkweisen immer beide Prozesse einbeziehen, hat unser Gehirn zwei Hälften. Die rechte Seite ist die Seite der Synthese, die linke die der Analyse. Diese Schlussfolgerung ist offensichtlich, aber auch tiefgreifend. Sie wirft Licht auf viele verwirrenden Theorien über die Funktionsweise unserer beiden Gehirne. Es stimmt einfach nicht, dass die linke Hälfte logisch und die rechte intuitiv, emotional oder künstlerisch ist. Tatsächlich ist zu jedem wahrhaft logischen, intuitiven, emotionalen oder künstlerischen Prozess sowohl Analyse als auch Synthese erforderlich, sonst ist er entweder trocken und unfruchtbar (dominierende linke Seite) oder sentimental und gegenstandslos (dominierende rechte Seite). Für optimales Denken ist daher ein gleichmäßiges Arbeiten beider Hälften notwendig, das am besten erzielt werden kann, wenn sich beide Seiten im Zustand eines dynamisch-labilen Equilibriums befinden (mehr darüber erfahren Sie auf der Seite CoRe-Theorie/dynamisch-labiles Equilibrium).



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Rabia